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	<title>Kommentare zu: Auf der Suche nach dem Rotstift bei Web 2.0</title>
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	<description>Podcasting unter der pädagogischen Lupe</description>
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		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://andreasauwaerter.de/blogline/2006/12/05/auf-der-suche-nach-dem-rotstift-bei-web-20/comment-page-1/#comment-132</link>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 10:52:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo Mandy, jetzt finde ich auch etwas Zeit Deinen Kommentar zu kommentieren.
Natürlich ist die Formulierung &quot;Gar keinen Anspruch&quot; provokant und letztenendes auch nur ein Pol eines Dimensionsraumes, der sich ein logisch ergeben könnte - nicht zwangsläufig muß. Aber - der ausdrückliche Einbezug dieses ermöglicht dann auch letztenendes Beobachtungen als &quot;nicht selbstverständlich&quot; wahrzunehmen. Damit meine ich, dass man es auch einfach als Geschenk verstehen kann, wenn Studierende aus explorativer Intention heraus sich mit dem Podcasting anwärmen und letztenendes sich mit ihm identifizieren, ihn zu eigen machen, nicht nur die leider noch vorherrschende Bedieungs- und Anspruchsmentalität - &quot;Man fülle mich mit Wissen&quot; ersetzen durch eigene und ernst gemeinte Kreativität und ihr verarbeitetes Wissen. Wäre man an dieser stelle schon zu stark Ergebnisorientiert, würde man das empfundene Staunen zu schnell üerdecken, die Gefahr bestünde zu schnell zur nächsten Tagesordnung überzugehen. Wurde jetzt deutlich, was ich damit sagen will?

Und auch genau dieser Punkt passt in Baakes Medienkompetenz-Konzept.

Das brachte eine hervorragende Diskussion mit unserem hausinternen Medienexperten, der uns Baakes Verständnis von MedienKunde innerhalb mehrerer von Baake geäußerter Beispiele näher brachte. Wenn es zur Entwicklung von Medienkompetenz gehört zur Medienkunde anzuhalten, dann gibt eben diese Assimilation eines Podcasts als das &quot;eigene Werkzeug&quot; einen wichtigen und gerade eben nicht zu unterschätzenden Ansatz.

&quot;Gar kein Anspruch&quot; bedeutet jedoch nicht keine Commitments zu haben. Es bedeutet eher prozessorientierte Blicke zu eröffnen. In jede neue Podcastsitzung (anfang des Semesters)  bringe ich den Satz: Podcasting ist Abschied vom Perfektionismus- sondern beginn eines Prozesses. Und - so bekam ich von meinen Kommillitonen zurück - das macht es neben den &#039;normalen Veranstaltungen&#039; auch erst möglich sich die Zeit zu nehmen und einfach einmal loszulegen. Natürlich war der Satz ursprünglich gewünscht auf die Gefahr zu viel und zu lange an Audio-Einstellungen herumzutüfteln und darüber zu vergessen, dass die nächste Episode erst einmal online sein muss und ein &quot;Bruch&quot; im Dialog schlimmer ist als ein leichtes Knacken im Hintergrund. aber auch auf inhaltlicher Ebene nahm dies den Druck von den Schultern und eröffnete die Perspektive zur kreativen Verarbeitung und Vermittlung - der eigentlichen ARBEIT, die hinter dem Podcasten steht.

Nundenn - es ist immer wichtig im Dialog zu stehen. und gerade der medienkomplex Podcast ist schier nicht in drei Sätzen zu erklären. Aber das sagte ich ja schon.

Bis denne
Andreas]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Mandy, jetzt finde ich auch etwas Zeit Deinen Kommentar zu kommentieren.<br />
Natürlich ist die Formulierung &#8222;Gar keinen Anspruch&#8220; provokant und letztenendes auch nur ein Pol eines Dimensionsraumes, der sich ein logisch ergeben könnte &#8211; nicht zwangsläufig muß. Aber &#8211; der ausdrückliche Einbezug dieses ermöglicht dann auch letztenendes Beobachtungen als &#8222;nicht selbstverständlich&#8220; wahrzunehmen. Damit meine ich, dass man es auch einfach als Geschenk verstehen kann, wenn Studierende aus explorativer Intention heraus sich mit dem Podcasting anwärmen und letztenendes sich mit ihm identifizieren, ihn zu eigen machen, nicht nur die leider noch vorherrschende Bedieungs- und Anspruchsmentalität &#8211; &#8222;Man fülle mich mit Wissen&#8220; ersetzen durch eigene und ernst gemeinte Kreativität und ihr verarbeitetes Wissen. Wäre man an dieser stelle schon zu stark Ergebnisorientiert, würde man das empfundene Staunen zu schnell üerdecken, die Gefahr bestünde zu schnell zur nächsten Tagesordnung überzugehen. Wurde jetzt deutlich, was ich damit sagen will?</p>
<p>Und auch genau dieser Punkt passt in Baakes Medienkompetenz-Konzept.</p>
<p>Das brachte eine hervorragende Diskussion mit unserem hausinternen Medienexperten, der uns Baakes Verständnis von MedienKunde innerhalb mehrerer von Baake geäußerter Beispiele näher brachte. Wenn es zur Entwicklung von Medienkompetenz gehört zur Medienkunde anzuhalten, dann gibt eben diese Assimilation eines Podcasts als das &#8222;eigene Werkzeug&#8220; einen wichtigen und gerade eben nicht zu unterschätzenden Ansatz.</p>
<p>&#8222;Gar kein Anspruch&#8220; bedeutet jedoch nicht keine Commitments zu haben. Es bedeutet eher prozessorientierte Blicke zu eröffnen. In jede neue Podcastsitzung (anfang des Semesters)  bringe ich den Satz: Podcasting ist Abschied vom Perfektionismus- sondern beginn eines Prozesses. Und &#8211; so bekam ich von meinen Kommillitonen zurück &#8211; das macht es neben den &#8218;normalen Veranstaltungen&#8216; auch erst möglich sich die Zeit zu nehmen und einfach einmal loszulegen. Natürlich war der Satz ursprünglich gewünscht auf die Gefahr zu viel und zu lange an Audio-Einstellungen herumzutüfteln und darüber zu vergessen, dass die nächste Episode erst einmal online sein muss und ein &#8222;Bruch&#8220; im Dialog schlimmer ist als ein leichtes Knacken im Hintergrund. aber auch auf inhaltlicher Ebene nahm dies den Druck von den Schultern und eröffnete die Perspektive zur kreativen Verarbeitung und Vermittlung &#8211; der eigentlichen ARBEIT, die hinter dem Podcasten steht.</p>
<p>Nundenn &#8211; es ist immer wichtig im Dialog zu stehen. und gerade der medienkomplex Podcast ist schier nicht in drei Sätzen zu erklären. Aber das sagte ich ja schon.</p>
<p>Bis denne<br />
Andreas</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mandy Schiefner</title>
		<link>http://andreasauwaerter.de/blogline/2006/12/05/auf-der-suche-nach-dem-rotstift-bei-web-20/comment-page-1/#comment-131</link>
		<dc:creator><![CDATA[Mandy Schiefner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2006 20:25:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lieber Andreas

Dein Schlussstatement trifft auch auf meinen Kommentar zu: «Gemischte Zustimmung. Nicht nur Kopfnicken und auch nicht nur Kopfschütteln.» :-)

Die Möglichkeit des «Gar kein Anspruch» teile ich nicht, denn ein Podcast ist für mich mehr als ein «Strassengespräch oder zwischenmenschlicher Dialog», da ich hier wirklich Medien produziere, die statisch sind und ja doch in irgendeiner Weise zur Weitergabe bestimmt sind, d.h. die sich nicht verflüchtigen wie ein Gespräch oder Dialog.

Gerade im Bildungsbereich scheint es mir wichtig, Podcasts nicht «nur» als Gespräch anzusehen. Von daher präferiereich deinen zweiten Ansatz: «Public User Oriented!» Es ist m.E. die Übertragung der «klassischen» Medienkompetenz auch auf die Produktion von Podcasts übertragbar. Denn Zuhörer von akademischen Podcasts (eigentlich alle anderen auch ;-) ) sollten in der Lage sein, sich kritisch mit dem Inhalt und dem Stil auseinander zu setzen.  Und das Angeben von «thougths in process» sei es über Podcasts oder Blogs finde ich wirklich eine gute Idee. Es muss nicht immer der durchgestylte (abgelesene) Podcast sein.

Dennoch sollte man früh mit den Studierenden und Dozierenden über genau diese Qualitätsaspekte reden und ein gemeinsames Commitment suchen.

Von daher kann ich dein Fazit nur unterstreichen! Auch die Fehlerkultur an Universitäten und Schulen muss sich ändern, Fehler gehören zum Lernprozess. Wichtig scheint mir die Reflexion und der Diskurs über Fehler, der am Anfang durchaus schmerzhaft sein kann.

Liebe Grüsse
Mandy]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Andreas</p>
<p>Dein Schlussstatement trifft auch auf meinen Kommentar zu: «Gemischte Zustimmung. Nicht nur Kopfnicken und auch nicht nur Kopfschütteln.» <img src="http://andreasauwaerter.de/blogline/wp-includes/images/smilies/simple-smile.png" alt=":-)" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Die Möglichkeit des «Gar kein Anspruch» teile ich nicht, denn ein Podcast ist für mich mehr als ein «Strassengespräch oder zwischenmenschlicher Dialog», da ich hier wirklich Medien produziere, die statisch sind und ja doch in irgendeiner Weise zur Weitergabe bestimmt sind, d.h. die sich nicht verflüchtigen wie ein Gespräch oder Dialog.</p>
<p>Gerade im Bildungsbereich scheint es mir wichtig, Podcasts nicht «nur» als Gespräch anzusehen. Von daher präferiereich deinen zweiten Ansatz: «Public User Oriented!» Es ist m.E. die Übertragung der «klassischen» Medienkompetenz auch auf die Produktion von Podcasts übertragbar. Denn Zuhörer von akademischen Podcasts (eigentlich alle anderen auch 😉 ) sollten in der Lage sein, sich kritisch mit dem Inhalt und dem Stil auseinander zu setzen.  Und das Angeben von «thougths in process» sei es über Podcasts oder Blogs finde ich wirklich eine gute Idee. Es muss nicht immer der durchgestylte (abgelesene) Podcast sein.</p>
<p>Dennoch sollte man früh mit den Studierenden und Dozierenden über genau diese Qualitätsaspekte reden und ein gemeinsames Commitment suchen.</p>
<p>Von daher kann ich dein Fazit nur unterstreichen! Auch die Fehlerkultur an Universitäten und Schulen muss sich ändern, Fehler gehören zum Lernprozess. Wichtig scheint mir die Reflexion und der Diskurs über Fehler, der am Anfang durchaus schmerzhaft sein kann.</p>
<p>Liebe Grüsse<br />
Mandy</p>
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